Tag 1 Dresden – Banjul – Dakar

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Es geht los. Statt der erwarteten -12 Grad sind es nur – 6 am Brenner.
Die Heizsocken funktionieren praechtig.
Bis Innsbruck ist es spiegelglatt. Ab hier wird das Möpp richtig gepökelt. Waehrend die Ösis mitleidig mit dem Kopf schuettelten, ernte ich von den Italienern ehrfurchtsvolle Blicke…

Noch 24 Tage ….

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24 Tage vor Abfahrt ist das Töff startklar. Beinahe jedenfalls. Einen Ölwechsel und eine neue Kette gibts noch spendiert. Dann sollte es aber gut sein. Die F800GS hat sich durch den Umbau zum ausgewachsenen Fernreisemopped gemausert. Ob die variable Desertio Verkleidung so gut funktioniert wie sie aussieht;  und ob der Sprit auch wirklich vom Tank vorn – in den Originaltank hinten fließt, bleibt noch abzuwarten. Öl- und Kettenwechsel bei BMW Martin in Schongau dienen so auch einer Proberunde bei Schnee und Kälte.

54 Tage bis zum Start…

Es liegt Schnee in Garmisch… viel Schnee. Naja, genau genommen taut der gerade wieder. Die Spannung steigt, wie die Wetterverhältnisse beim Start des Unternehmens Dresden-Banjul-Dakar sein werden.
Im Februar über den Alpenhauptkamm zu fahren? Da gehört auch schon mal ne ordentliche Portion Glück dazu. Oder gute Kontakte zum Wettergott… Wie heißt der gleich?

Die Liste mit Dingen, die der Moppedfahrer in Afrika (nicht) braucht, wird immer länger.
Wo soll das ganze Zeugs nur unterkommen. Die Jungs von Touratech sind seit dem Wochenende wieder aus Amerika zurück. Jetzt wird es Zeit mir erklären zu lassen, wie mein neuer Tank auf´s Möpp kommt, ohne den anderen anbohren zu müssen.